Umzugstipps

Terminplan
Planen Sie sorgfältig. Eine große
Hilfe sind übersichtliche Tabellen.
Wer hat wann welche Arbeiten zu
verrichten? Welche Handwerker,
Spediteure und Umzugshelfer werden
wann gebraucht? Denken Sie
auch an den Kündigungstermin für
Ihre bisherige Wohnung.

Finanzplanung
Nicht immer ist der Arbeitgeber
bereit, Umzugskosten ganz oder
teilweise zu übernehmen. Darum
ist es sinnvoll, alle Kostenbelege zu
sammeln, denn vieles wird vom
Finanzamt anerkannt. Dazu gehören
Anzeigen für Wohnungssuche,
Renovierung, neue Tapeten,
Gardinen und sämtliche Kosten, die
beim Umzug entstehen.

Kontenänderung
Wenn Sie im gleichen Ort umziehen,
ändert sich nichts. Vielleicht
wechseln Sie zu einer Filiale in
Ihrer Nähe. Ziehen Sie an einen
anderen Ort, an dem Ihre Bank
auch vertreten ist, regelt sie alles
bis hin zu Dauer- und Einzugsauf-
trägen. Müssen Sie das Kreditinstitut
wechseln, informiert man Sie gern
über alle Formalitäten. Unter
Umständen ist es sinnvoller,
Sparverträge bei der bisherigen Bank
weiterlaufen zu lassen.

Noch ein Tipp:

Bausparverträge können
auch zur Renovierung oder
Modernisierung Ihrer neuen
Wohnung verwendet werden.


Möbelstellplan
Nutzen Sie unseren beigefügten
Zimmerplan und zeichnen Sie ein,
wo die Möbel in den Zimmern stehen
sollen. Den Zimmerplan befestigen
Sie bitte an der Türzarge des
betreffenden Zimmers, so wissen
alle sofort, wo welche Möbel stehen
sollen.

Kaution
Sie sollten vom Vermieter eine
bankübliche Verzinsung der Kaution
verlangen. Schließlich bleibt es über
viele Jahre Ihr Geld, das Sie nur als
Sicherheit zur Verfügung gestellt
haben. Laut Gesetz darf die Kaution
nicht mehr als drei Monatsmieten
betragen.

Kündigung
Neben dem eingeschriebenen
Brief mit Rückschein ist die persön-
liche Übergabe unter Zeugen der
sicherste Weg. Energie- und Was-
serversorger müssen Gelegenheit
zum Ablesen des Zählerstandes
haben.

Abmeldung
Wichtig ist Ihre Abmeldung beim
Einwohnermeldeamt. Dort
bekommen Sie auch die Beschei-
nigung zur Anmeldung am neuen
Wohnort. Kinder in der Schule ab-
melden, Telefonanschluss kündi-
gen. Kfz ab- und ummelden,
bestehende Postvollmachten
widerrufen, Nachsendeantrag stellen. 

Versicherung
Im Mittelpunkt des Umzuges steht
eine maßgeschneiderte, am Wert
des Umzugsgutes orientierte
Haftung Ihres Spediteurs.
Sprechen Sie mit uns die genaue
Versicherungssumme für Ihren
Umzug ab.

Wohnungsübergabe
Entfernen Sie alle Nägel aus den
Wänden und säubern Sie die
Wohnung „besenrein“.
Vereinbaren Sie
mit dem Vermieter eine
„Wohnungsbegehung“. Schreiben
Sie anschließend ein
Übergabeprotokoll.  Schließen Sie
Ventile an Gas- und Wasser-
anschluss. Stellen Sie die
Stromzufuhr ab und übergeben
Sie zu guter letzt alle Schlüssel.

Ummeldung
Wehrpflichtige müssen sich beim
Kreiswehrersatzamt innerhalb von
8 Tagen ummelden. Rentner und
Bezieher von Kindergeld sollten
ihre neue Anschrift und Kontonummer
rechtzeitig an die entsprechende
Stelle melden. Überall, wo Sie Mitglied
oder Abonnent sind, sollte Ihre neue
Anschrift rechtzeitig bekannt sein.
Das gilt natürlich auch für Versicherungen.


Mietverträge

Im „Mustervertrag des Deutschen
Mieterbundes“ sind die Interessen
von Mietern und Vermietern
gleichrangig berücksichtigt. Sie er-
sparen sich Ärger, wenn Sie an-
dere Vertragsformen vor Unter-
zeichnung von Fachleuten, z. B.
vom örtlichen Mieterverein, prüfen
lassen.


Pflanzen
Ihre Pflanzen überstehen den
Umzug am besten, wenn sie erst
am Tag des Transports noch ein-
mal gegossen und verpackt wer-
den. Größere Exemplare sollten
durch Stäbe vor dem Umknicken
geschützt werden.

Neuanmeldungen
Beim Einwohnermeldeamt genügt
es, wenn ein Erwachsener mit dem
Abmeldebescheid und sämtlichen
Personalausweisen der Familie erscheint.
Finanzamt, Arbeitsamt, Krankenkasse,
Schule oder Kindergarten sind weitere
Anlaufstellen. Auto anmelden nicht
vergessen – vor allen Dingen, wenn ein
neuesKfz-Kennzeichen fällig ist. Und
wegen des Zählerstands sollten Sie
sich so schnell wie möglich bei
Ihrem neuen Energieversorger melden.


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